Wie du negative Gedanken loswirst und kontrollierst

Negative Gedanken loswerden

Manchmal ist es wie zum verrückt werden: Ein Fehler bei der Arbeit, ein Fettnäpfchen beim Treffen mit Freunden oder ein im Radio gehörter Ohrwurm führt dazu, dass du den Gedanken an die Situation einfach nicht mehr loswirst. Kennst du das?

In diesem Artikel erfährst du, wie du die negativen Gedanken wieder loswirst.

Wenn du abnehmen willst, denkst du die ganze Zeit ans Essen. Ständige negative Gedanken führen dich in eine Depression. Und traumatische Erlebnisse wiederholen sich in deinen Gedanken ständig. All das muss nicht sein!

Das kann sogar so weit gehen, dass es uns richtig schwer fällt, dann noch einigermaßen klar zu denken oder uns auf eine andere Sache zu konzentrieren.

Die meisten von uns werden in einer solchen Situation automatisch versuchen, die negativen Gedanken zu unterdrücken. Doch genau das ist komplett falsch. Es ist sogar kontraproduktiv! Das haben zahlreiche psychologische Studien in den letzten zwanzig Jahren gezeigt.

Bild: (CC BY-NC-SA) John Harvey

Denke nicht an einen Eisbär

Schlechte Gedanken los werden

Bild: rubyblossom

Eine der bekanntesten Studien zu diesem Thema wurde von Professor Daniel Wegner durchgeführt. Freiwillige wurden gebeten, während 5 Minuten nicht an einen Eisbär zu denken. Anschließend sollten sie in den folgenden 5 Minuten ganz bewusst an einen Eisbär denken. Während des Experiments mussten sie ständig laut sagen, an was sie gerade dachten und jedes Mal, wenn der Eisbär in ihren Gedanken auftauchte, eine Glocke läuten.

Freiwillige, die zu der Gruppe gehörten, welche in den ersten 5 Minuten nicht an einen Eisbären denken sollte, läuteten die Glocke mehr als doppelt so oft wie Freiwillige in einer Kontrollgruppe. Die Studie ergab: Der Versuch, einen Gedanken aus dem Kopf zu verdrängen, hat genau den gegenteiligen Effekt; der Gedanke setzt sich umso stärker im Gehirn fest.

Negative Gedanken unterdrücken

Seit der Entdeckung dieses Effekts versuchen Forscher herauszufinden, in welchen Situationen wir besonders stark von diesen negativen Gedanken verfolgt werden und in welchem Zusammenhang dieser Effekt mit unseren Emotionen steht.

Nicht überraschend: Je emotionaler die Situation, desto eher setzt sich der Gedanke im Kopf fest. In einer Studie mussten Studenten eine alltägliche Situation aufschreiben. Die eine Hälfte der Studenten sollte eine emotionale Situation beschreiben, die andere Hälfte eine nicht emotionale Situation. Es stellte sich heraus, dass es die emotionalen Situationen waren, die nicht mehr aus dem Kopf wollten.

Im Jahr 1994 machten die Forscher Trinder und Salkovskis eine weitere Studie. Sie baten Freiwillige, in den nächsten vier Tagen sämtliche aufdringliche Gedanken aufzuschreiben. Bei der einen Hälfte der Freiwilligen beließen sie es bei dieser einen Bitte, die andere Hälfte wurde gleichzeitig noch gebeten, diese Gedanken so gut wie möglich zu unterdrücken. Und genau diese Hälfte empfand die nun folgenden vier Tage als besonders schlimm und es stellte sich heraus, dass sie öfters negative Gedanken hatten als die erste Gruppe, die nicht gebeten wurde, negative Gedanken zu unterdrücken.

Eine mögliche Erklärung

Was genau führt nun aber dazu, dass wir schlechte Gedanken kaum mehr loswerden, wenn wir aktiv versuchen, sie aus unserem Kopf zu verdrängen?

Professor Daniel Wegner liefert eine mögliche Erklärung dazu: Zuerst versuchen wir, ganz bewusst an etwas anderes zu denken. Kurz darauf – und hier nimmt das Unheil seinen Lauf – startet unser Unterbewusstsein ein Programm, welches überprüft, ob wir wirklich nicht an die Sache denken, an die wir nicht denken wollen. Man könnte also sagen, das Unterbewusstsein wolle überprüfen, ob das Bewusstsein bei der Unterdrückung der negativen Gedanken Erfolg hat. Falls wir bei dieser „Überprüfung“ tatsächlich noch an etwas anderes denken oder uns durch eine schwierige Aufgabe ablenken, ist alles in Ordnung. Sollten wir aber genau in jenem Moment an nichts Bestimmtes denken, kann das Unterbewusstsein „durchscheinen“ und der Gedanke „rutscht“ in unser Bewusstsein. Wir stehen also wieder am Anfang und die Geschichte beginnt von Neuem.

Je mehr wir versuchen, schlechte Gedanken zu verdrängen, desto stärker kehren sie zurück.

Es gibt Hilfsmittel dagegen!

In einem Artikel im American Psychologist gibt Professor Daniel Wegner ein paar Tipps, wie wir die negativen Gedanken ein für alle Mal loswerden.

1. Fokussierte Ablenkung
Wenn wir in ein Fettnäpfchen getreten sind (oder aus anderen Gründen einen negativen Gedanken haben), werden wir von Natur aus versuchen, uns mit anderen Gedanken abzulenken.

Das kann funktionieren. Studien haben ergeben, dass man dabei einfach darauf achten muss, sich auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren. Das kann ein Musikstück sein, eine spannende TV-Diskussion oder eine komplexe Aufgabe (zum Beispiel bei der Arbeit).

2. Stress vermeiden
Bei schlechten Gedanken versuchen wir manchmal intuitiv, uns selber unter Stress zu stellen, um die Gedanken so los zu werden. Wir glauben, dass wir dann keine Energie mehr haben, die wir für die negativen Gedanken verwenden können.

Studien haben ergeben, dass dies leider nicht funktioniert. Die Gedanken kommen danach umso stärker zurück.

3. Den Gedanken auf später verschieben
Während das aktive Unterdrücken eines Gedankens kontraproduktiv ist, kann das verschieben eines Gedankens durchaus funktionieren.

Forscher baten Freiwillige, ihre unangenehmen Gedanken auf eine 30 Minuten spätere „Sorge-Zeit“ zu verschieben. Und dies schien tatsächlich zu funktionieren. Der Kopf konnte auf diese Weise für andere Dinge frei gehalten werden.

4. Paradoxische Therapie
Den Gedanken zu unterdrücken, funktioniert nicht. Was aber, wenn wir genau das Gegenteil davon machen? Wenn wir uns ganz bewusst und so stark wie möglich auf den negativen Gedanken konzentrieren?

Es hört sich paradox an. Wie soll man einen Gedanken aus dem Kopf kriegen, wenn man ihn ständig bewusst in Erinnerung ruft? Doch Forscher fanden heraus, dass dies tatsächlich funktioniert. Dies geht in Richtung „Konfrontations-Therapie“. So wie arachnophopische Menschen vorsichtig an Spinnen herangeführt werden, kann dies auch mit negativen Gedanken funktionieren.

5. Akzeptanz
Es gibt Zeichen dafür, dass das Akzeptieren unangenehmer Gedanken zu deren Verschwinden führen kann. Statt also mit seinem Kopf einen Kleinkrieg zu führen, sollte man sich mit den Gedanken abfinden.

Sich gegen die schlechten Gedanken zu wehren, ist, als ob man sich gegen Treibsand wehrt: man versinkt nur noch tiefer im Schlamassel. Besser ist es, sich die Gedanken bewusst in Erinnerung zu rufen, sie sich regelrecht vorzustellen, zum Beispiel in Form kleiner Soldaten, die aus unseren Ohren tanzen und Schilder in den Händen halten, auf denen die negativen Gedanken geschrieben stehen. Wir sollten uns vorstellen, wie diese kleinen Soldaten mit ihren Schildern vorbeiziehen, wie in einer kleinen Parade. Wir wehren uns nicht gegen diese Soldaten, wir diskutieren nicht mit ihnen, wir lassen sie einfach vorbeiziehen und schauen ihnen dabei zu. Wir schauen ihnen zu, wie sie mit den Schildern, auf denen die negativen Gedanken geschrieben stehen, verschwinden.

6. Meditieren
In die gleiche Richtung wie der letzte Punkt geht auch Meditation. Der Buddhismus fördert eine offene, nicht urteilende Haltung gegenüber den negativen Gedanken in unserem Kopf. Auch dies kann helfen, den schlechten Gedanken Herr zu werden.

7. Selbstbestätigung
Ein weiteres Allheilmittel für die negativen Gedanken kann Selbstbestätigung sein. Hier geht es darum, an seine positiven Eigenschaften und Überzeugungen zu glauben. Das kann nicht nur das Selbstvertrauen steigern, sondern auch die Selbstbeherrschung; sprich: Man hat seine Gedanken besser im Griff.

Wenn uns also wieder einmal die negativen Gedanken plagen, rufen wir unsere positiven Seiten und unsere Stärken in Erinnerung.

8. Darüber schreiben
Studien haben gezeigt, dass es verschiedene gesundheitliche und psychologische Vorteile hat, wenn wir über unsere tiefsten Gedanken und Gefühle schreiben. Dies kann helfen, seiner Gedanken klarer zu werden und einen besseren Durchblick zu erhalten. Die negativen Gedanken sind danach wie „abgearbeitet“.

Schlussbemerkung

Nicht jeder dieser acht Vorschläge wirkt bei jedem von uns gleich gut. Während manche mit dem Aufschreiben gute Erfahrungen machten, hilft den anderen die fokussierte Ablenkung besser. Es liegt also an dir, die für dich ideale Vorgehensweise zu finden.

Vielleicht aber hast du bereits selber herausgefunden, wie du die negativen Gedanken am einfachsten loswirst. Wenn du dazu eine Technik nutzt, die hier nicht aufgeführt ist, würde es uns freuen, wenn du sie in den Kommentaren unterhalb dieses Artikels mit uns teilst. So können wir voneinander lernen. Danke!

Kommentare

  1. Ich verzeihe mir die Fehler. Denn aus fehlern kommen die negativen gedanken. Ich treibe viel Sport und bete viel das reicht aus . Ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Ich habe alle denk und handelfehler gelöscht

    • Schwierig finde ich Gedankenarbeit, wenn man in einer Depression oder in depressivem Zustand ist, denn der ist so übermächtig gedanklich negativ, dass jede Sekunde positive Gehirnwäsche zählen würde, sprich, man kommt gar nicht hinterher. Da hilft nur ein Gedankenstop durch stupides Holzhacken (oder was auch immer) und sich sagen, ok, dein Gedanke ist jetzt einfach nur krank, er hat Virusgrippe, also leg ihn schlafen, bis er bereit ist dir zuzuhören und sich vielleicht auch das Gegenteil anzuhören. Aber selbst das gelingt mir dann oft nicht. Die Gedanken sind lauter und massiver als ich dagegen anschreien könnte. Und ich glaube mir dann sehr, dass alles furchtbar ist und nie wieder gut wird. Auch nicht wenn ich meine eigenen Tagebuch Eintragungen lese. Kann sein, dass ich das mal gedacht habe, aber das muss in geistiger Umnachtung gewesen sein. Schon verrückt so ein menschliches Hirn und seine Windungen… Was ist denn nun wahr? Dass die Welt schlecht ist und alles Kampf und Leid? Oder dass es auf meine Gedanken, sprich Interpretation ankommt? Wissen wirs?

      • Hey,

        es gibt auf der Welt keine Gerechtigkeit. Ich denke jeder sollte von sich aus einfach versuchen ein guter Mensch zu sein und das Beste aus diesem einmaligen Leben zu machen. Schließlich ist das hier unsere Existenz. Ich glaube zwar nicht daran, dass es unsere gesamte Existenz ist, aber es ist ein sehr wichtiger Teil. Und es ist sehr, sehr viel wert. Ich glaube an Gott und für mich ist all das, was Gott erschaffen hat sehr, sehr, sehr viel Wert. Deswegen verstehe ich nicht die Terroristen, die sagen sie kämpfen für Gott, obwohl sie eigentlich seine Schöpfungen brutal abschlachten und quälen.

        Glaub mir es wird solange es die Menschheit gibt auch immer Ungerechtigkeit geben und da du diese Konstante nicht verändert werden kann, wirst dir das – dich selbst demütigen – und die Trauer nichts bringen. Das Einzige, was du tun kannst, ist Gerechtigkeit auszustrahlen. Sei gerecht, sei ein guter Mensch und vollbringe Gutes, wo du kannst. Dann machst du die Welt ein Stückchen besser. Nicht nur für dich, sondern auch für Andere.

        Also gib nicht auf und mach das Beste aus deiner Zeit auf dieser Welt. Dich wegen etwas Unveränderbaren – nur durch Gott Veränderbarem – zu demütigen, wird dir nichts bringen.

        Alles Gute!

  2. Ich stehe morgens schon mit schlechter Laune auf, mich begleiten negative Gedanken den ganzen Tag und komme somit nicht auf die Beine.
    Ich bleibe also Zuhause weil ich deswegen so unmotiviert bin und ich Regelrecht Angst habe vor die Tür zu gehen…. Ich werde die oben genannten Schritte mal ausprobieren, ich hoffe es hilft mir mal wieder unbeschwert und glücklich in den Tag zu starten.

    • Andreas Hobi sagt:

      Ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass es dir bald wieder besser geht.

      • @FIONA

        Ist zwar über zwei Jahre her, aber ich hoffe dir geht es inzwischen besser. Wenn du dich wegen all dem so runterziehen lässt, dann wirst es dir immer schlechter und schlechter gehen. Du wirst überhaupt keine Freude mehr am Leben finden, es wird ein geschlossener Teufelskreis, aus dem es immer schwerer wird auszubrechen.

        Finde also wieder Freude am Leben. Egal an was. Manchmal hilft es einfach den Schalter umzuschalten und dann findet man an den einfachsten Sachen lebenswichtige Freude.

        Alles Gute!

        • Mich blagen auch negative Erfahrungen ist viel ihn meinem leben schief gegangen und jetzt bin ich nur noch am nachdengen wie ein verruckta hab auf nix Lust ich weiss nicht mal was das ist und was das soll. Ich wahr imma fröhlich und hatte gute Laune mir vergeht auch i.wie der appetit am essen ich gehe zum Arzt dann sagt er du hasst streß schreibt mir i.velsche Medikamente ich mach mir langsam sorgen was das ist und wie man es los werden kann ich hoffe mir kann hier jemand helfen der das gleiche hatte.

  3. Tommaso sagt:

    Also,bei mir funktioniert sehr gut.Ich hab panikattacke und Depressionen,und mit diese methode komme ich sehr gut zurecht,Vielen Dank

  4. Ich spreche über meine Gedanken. Ein anderer Mensch der mich gut kennt hört zum tausendsten mal geduldig zu. und die Ruhe strömt zurück in meinen Körper.
    Ausserdem Brauche ich Halt: ein Zuhause, Sport, Freunde, meinen Freund und Partner. UND GANz viel Ironie und Witz über mich selber.
    Manchmal klappt alles nicht, wenn ich alleine bin, nach meiner Arbeit, und keine Kraft für Freunde habe oder Sport. Dann hilft es mir den Strand und das Meer vorzustellen.
    Es hat mir tatsächlich nicht geholfen, die negativen Gedanken zu verdrängen. Ich werde es mal versuchen, sie zu akzeptieren. Eine schwere Aufgabe, aber eine für mich sehr wichtige Aufgabe.

  5. ich bette Morgens so dassich mit betten aufstehe also sofort fange ich an die positive wörter zu sagen , und arbeite daran mein Leben besser zu gestalten und verzeihe mir die Fehler und akzeptiere die Situation die ich habe und beruhige mich indem ich meine Erwartungen runter bringe, dann bin ich ruhig und es ist nicht mehr so viele fragen und negative Antworten im Kopf.das hat geholfen.

  6. Ja, dieser Artikel enthält viel Wahres!
    Es hat mich viel Zeit gekostet, um zu all diesen Schlussfolgerungen zu gelangen. 
    Die beste Methode für mich:
    Dem negativen Gefühl, der Furcht, der Sorge, die solchen Gedanken zugrundeliegen
    direkt in die Augen schauen – 
    es zu akzeptieren, mehr noch, in dem Moment, in dem es mich berührt, es 
    bewusst nochmal empfinden.
    Ein kurzer Schmerz….und nach einiger Zeit stellt man fest, dass man an vieles andere gedacht hat, aber nicht mehr an DAS.
    Kommt es wieder…..und das tut es bestimmt, bei akuten Vorfällen:
    Dasselbe wiederholen.
    Es hilft!!
    So interpretiere ich übrigens den Rat, den uns Jesus Christus gab:
    „Lk 6,29 Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd.“
    denn das, was für den einzelnen Gedanken gilt, gilt natürlich ebenfalls für unser ganzes Leben.
    Das Leiden kommt vor allem daher, dass wir, das, was auf uns zukommt, 
    „den Strom des Lebens“ 
    nicht akzeptieren wollen. Das, was am meisten schmerzt und übrigens das Leiden verstärkt und verlängert, ist unser Widerstand dagegen.
    Andererseits, Gedanken, die uns emotional noch nicht so stark ‚unter die Haut‘ gegangen sind, kann man einfach, ziemlich desinteressiert, beobachten, sie an sich vorbeiziehen lassen, wie Wolken am Himmel, wie Regentropfen.
    „Da bist du wieder, Gedanke“, vollkommen emotionslos registrieren, ihm nichts von unserer Kraft geben, und schon gar nichts von unserer Empfindungskraft, dann können sie nicht ‚andocken‘.
    Denn negative Gedanken hängen an uns wie Vampire, die uns die Lebenskraft rauben.
    Einfach an etwas anderes denken, was uns erfreut oder auch nur ablenkt.
    Und mit dieser neu gewonnenen Energie kann man tatsächlich viel Erfreuliches anfangen!
    In der chinesischen Mythologie gibt es die Schilderung, wie ein Weisheitslehrer vor dem Kaiser, der, mitsamt seinem gesamten Hofstaat, schreckerfüllt in einem Winkel seines Thronsaales kauerte, aus Angst vor einem riesigen furchterregenden Dämon, einfach vor diesen hintrat und ihn ruhig und unerschrocken ansah. Und alle konnten miterleben wie der Dämon immer kleiner wurde, um sich schließlich als kleine graue Wolke aufzulösen.
    Viel Weisheit steckt in dieser Schilderung.
    In die Höhle des Löwen gehen, den Stier bei den Hörnern packen!
    Spirituell gemeint, in der Materie wohl nicht so ratsam..
    -:)
    Viele Grüße
    Yrsa

    • Andreas Hobi sagt:

      Vielen herzlichen Dank für deinen wertvollen und ausführlichen Kommentar. Es freut mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Gedanken niederzuschreiben und ich bin mir sicher, dass du vielen Leuten mit deinen Ideen hilfst.

    • Vielen Dank für diesen Beitrag und allgemein für den Artikel, ich denke das hilft mir zur Rune zu kommen :)

    • Ich danke Dir für diese Weisen Worte. Ich kenne nicht viele Menschen, die Ihre Gefühle und Empfindungen so niederschreiben können.
      Du hast mir sehr geholfen und mir wieder Hoffnung gegeben.
      DANKE ! :)

    • Yrsa, danke für deinen Kommentar. Ich habe grade ebn sehr viel Kraft daraus gezogen Viele Schicksalsschläge und danach viele Ereinisse die ich „nicht haben wollte“…. aber es stimmt, Akzeptieren ist das Problem und auch mein Problem. Bin grade im Herz und im Bauch mal wieder ein wenig wach geworden. Dank(e) dir ….

  7. Vor kurzem habe ich zu dem Thema einen längeren Kommentar verfasst, der aber nicht
    veröffentlicht wurde?

    • Andreas Hobi sagt:

      Dein vorheriger Kommentar wurde von Akismet (einem Anti-Spam-Plugin) automatisch in den Spam-Ordner geschickt. Den Grund dafür kann ich nicht verstehen. Ich habe deinen Kommentar nun von Hand frei geschaltet.

  8. Vielen Dank, Andreas, fürs Freischalten!

    Da frage ich mich natürlich auch welcher Dämon mitgewirkt hat, um meinen Kommentar in den Spam-Ordner zu verfrachten…

    :–))

  9. Steffii sagt:

    für mich hilft am besten die Gedanken wie sie gerade in meinen Kopf kommen aufzuschreiben. Die stressigen Gedanken hinterfrage ich dann schriftlich und mache das Gegenteil daraus wofür ich auch Beispiele finden kann. So wirkt der stressige Gedanke oft ,lächerlich‘ und lässt mich wieder los :) Man muss die Gedanken annehmen und akzeptieren dass sie da sind und nicht unterdrücken.

    • Andreas Hobi sagt:

      Hallo Steffii; besten Dank für deinen Kommentar. Tatsächlich ist es nicht immer gut, die Gedanken zu unterdrücken. Es freut mich, dass du einen Weg gefunden hast, mit solchen Situationen umzugehen.

  10. Bei mir funktioniert die „paradoxe Therapie“ am Besten. Wenn ich mich wirklich auf den Grübelgedanke konzentriere und dran bleiben will, ist er nach spätestens 60 Sekunden aus meinem Kopf.
    Anscheinend sowas wie eine innere Putzfrau, will heißen Gedanken-Raum-Pfleger.
    Danke für die anderen Tipps

  11. schön das es hilft

  12. Katharina sagt:

    Ich muss jeden tag an was denken, was mich traurig macht. Ich bekomme es einfach nicht aus meinen kopf. Ich weiß nicht was ich tun soll. Es ist für mich so schlimm. Ich will einfach nur glücklich sein und kann es nicht durch meine Gedanken im kopf. Ich hasse es einfach so sehr.ich hoffe dass einer dieser tipps hilft. Ich hoffe es so sehr.

  13. Ein knackiger und vor allem handlungsorientierter Artikel, werde ich in meinem Newsletter verlinken!

    Herzliche Grüße,

    peter reitz

  14. Sven Muench sagt:

    Ich kenne das bei Angstsituationen, oder wenn ich viel vor hab.
    Oft klappt die Verdrängung auch einigermaßen, dann bin ich aber sehr verkrampft und komme nicht mehr zur Ruhe.
    Wenn ich bewusst oder unbewusst negative Gefühle verdränge steigt bei mir Schüchternheit, Stress, Mut und auch der Blick für den Rest meiner Gefühle.
    Selten gebe ich mich Gefühlen wie Traurigkeit oder Wut bewusst hin, öfter verdränge ich dies und es gewinnen von alleine Ohnmacht und Verzweiflung die ‚Oberhand‘.
    Dabei liebe ich es auch mich Trauer oder Wut musikalisch hinzugeben.
    Ich fühle mich danach sehr befreit und voller Energie.
    Sehr passend finde ich hier dieses Lied:
    https://soundcloud.com/user9985089/faulenz-a-liebes-gef-hl-1

    • Andreas Hobi sagt:

      Danke Sven für deinen Beitrag und den Link zum Song, der dir hilft, dich befreit und voller Energie zu fühlen.

  15. ich komme von meiner Therapie und musste dann einfach nochmal im Internet gucken, ob ich passend zu meiner Situation was zu lesen finde.
    Dieser Artikel ist echt toll. Ich werde es ausprobieren.
    ich glaube, wichtig ist, wenn man in seinen negativen gedanken verfällt, immer bei sich zu bleiben und den Blick für sich nicht zu verlieren.
    Ich kann das auch nicht, arbeite aber wie verrückt da dran.
    Bei mir sind diese negativen Gedanken immer ganz schlimm, wenn ich in einer Partnerschaft bin und es läuft nicht nach meinen Erwartungen. Ich hab auch viel zu hohe Erwartungen. Wenn Sie nicht erfüllt werden, dann bekomm ich ein ganz böses Gefühl und ich Grübel und Zweifel so stark, das ich die Beziehung damit belaste, weil ich es nicht für mich behalten kann.
    Meine Therapeutin hat mir den guten Tipp gegeben, das ich in den Momenten wo das Gefühl und die Gedanken aufsteigen einfach was machen soll, was mich kurzzeitig von dem Gedanken ablenkt. Zum Beispiel eiskalt duschen. Eiswürfel am Körper reiben, etwas sehr scharfes essen, also einen kleinen Schockauslöser, damit man sich so einen Gedankenstopp setzt und sich sagt das es reicht. Ich werde das nun auch anwenden und somit versuchen aus meiner Spirale heraus zu kommen.
    Dank meiner Therapeutin hab ich Chilli-Gummibärchen bekommen, die ich als erstes einsetzen werde!:-)
    Ich wünsch uns allen gute Gedanken und viel Glück.

    • Andreas Hobi sagt:

      Danke für deinen Tipp mit der Ablenkung (Dusche, scharfes Essen). Ich denke, diese Tipps können auch anderen Leserinnen und Lesern weiterhelfen.

    • Hallo Katha!

      Ich fühle sehr ähnlich wie du, auch immer nur in einer Partnerschaft. Ich wollte dich fragen, was du dagegen machst und ob es schon besser geworden ist bei dir?

      Liebe Grüße!

    • Gerhard sagt:

      Hallo Katha!

      Leider mache ich das auch immer und zerstöre so meine Beziehungen mit meinen Zweifeln und Vorwürfen die ich dann auch nicht für mich behalten kann.
      Ich glaube dass wir einfach zuviel nachdenken und alles bewerten und denken dass wir selber perfekt sind. Und damit keiner merkt dass wird das eben auch nicht sind, suchen wir Fehler lieber beim Partner anstatt einfach zu leben und geniessen was wir haben.
      Wünsche mir dass ich meine Partnerin so lieben kann wie ich mein Kind liebe, ohne irgenwelche Erwartungen sondern einfach nur glücklich sein dass es sie an meiner Seite gibt.

      Liebe Grüße
      Gerhard

    • Negative Einstellungen oder eher gesagt selbst vorweggenommene negative Gedanken, wie z.B. Mein Partner betrügt mich vielleicht, oder ich werde bestimmt angelogen….zerstören sehr viel, denn noch bevor wirklich etwas passiert ist, ist man schon in seinem eigenen negativen Film oder versucht aber aus Selbstschutz diesen zu verhindern. Das heisst man verhält sich irrational und beginnt Streit oder trennt sich. Manchmal sogar ohne es wirklich zu wollen, die Ängste, Selbstschutz und die eigene Intuition bringen einen dazu. Um dieses völlig absurde, auch meist unkontrollierbare Verhalten abzustellen, ist es denke ich wirksam nach den Ursachen zu forschen. Wie war das Elternhaus, habe ich da eine stabile Partnerschaft kennengelernt? Wie war meine erste feste Beziehung, wurde ich da enttäuscht? Wie waren die Beziehungen darauf? Viel wichtiger ist noch das was man selbst einbringt und erwartet. Wenn ich selbst z.B. lüge, kann ich keinen ehrlichen Partner erwarten. Wie soll meine Partnerschaft sein?
      Halt sollte eine Partnerschaft in jedem Fall geben und das Gefühl geliebt zu werden und die gleichen moralischen Werte und Vorstellungen zu haben. Gebe ich selbst Halt, wenn Nein warum nicht? Habe ich aufgrund meiner Enttäuschungen vielleicht schon den Glauben an eine funktionierende Partnerschaft verloren?

  16. Aurora sagt:

    Die negativen Gedanken, die in Zusammenhang mit einem Schock entstanden, sie sind sehr quälend. Im Versuch, sie zu verhindern widmet man ihnen eine Art negativer Aufmerksamkeit. Wir sollten uns merken, dass Gedanken kommen wie der Wind, wir bestellen sie nicht alle, bei weitem nicht alle, und wir sollten darüber reden mit Vertrauten und sie im übrigen einfach „sausen lassen“…Übung macht auch hier hoffentlich den Meister….

    • Ich habe auch die Gabe mich in Krankheiten die ich angeblich habe hineinzusteigern. Alles fing damit an das mein Vater vor ein paar Jahren eine Herzinfarkt hatte. Es war ein ziemlicher Schock. Ich kam zunächst gut klar doch je weniger ich Beschäftigung hatte desto mehr fingen die Gedanken an sich breit zu machen. Ganz schlimm ist es seit September wo ich ein Kreislaufproblem bekam und mir total schwindelig wurde… Wahrscheinlich nur Magen Darm aber seit dem Tag habe ich totale Angst das was mit mir nicht stimmt ! Ich habe seit dem komplett das Vertrauen in meinen Körper verloren hab ich das Gefühl. Ich habe mich inzwischen so hineingesteigert das ich letzten Monat ganz schlimme Gedanken bekam und mich erstmal bei Arzt hab untersuchen lassen,doch alle Ergebnisse waren super ! Ich bin also eigentlich kern gesund aber die Gedanken machen mich regelrecht verrückt. Ich steigere mich sooo krass da rein, dass ich auch Angst habe Depressionen zu bekommen und dann irgendwann vllt sogar an Selbstmord denken werde! Ich versuche mich abzulenken indem ich mir immer wieder sage, dass ich doch glücklich sein müsste mit all dem was ich habe, weil alles super läuft, dass ich das alles schätzen müsste, aber die negativen Gedanken kommen dann immer wieder und ich steigere mich immer mehr darein. An eine Therapie habe ich auch schon gedacht. Doch 1. kommt mir da wieder die Angst am Ende zu abhängig von der Therapie/Therapeutin zu sein und 2. kann einem glaub ich keiner sagen was man denken soll und was nicht das muss doch eigentlich jeder für sich selbst wissen und nur man alleine kann das letztlich alles steuern oder ? Ich frage mich einfach wie ich aufhören kann mich da sooo sehr reinzusteigern. Diese ganzen negativen Gedanken die ich jetzt extrem seit einem Monat ungefähr habe,machen mir einfach nur Angst.ich kenne mich so absolut gar nicht. Ich wünsche mir so sehr einfach nur glücklich zufrieden und entspannt zu sein, das Leben zu genießen denn ich bin erst Mitte 20 und ich denke da hat man eigentlich noch einiges vor sich !

      • Hallo Mia

        dein Beitrag ist nun schon 2 Monate her und ich hoffe wirklich, dass es dir inzwischen wieder besser geht. Auch ich habe ganz ähnliche Ängste und Gedanken wie du, weswegen ich auf deinen Kommentar antworte. Ich bin selbst erst 22 und Angst, so komisch es auch klingt, vor meinem eigenen Körper. Deswegen War ich selbst auch beim Arzt. Meine Werte sind auch gut und es gibt nichts zu meckern. Abstellen kann ich das allerdings nicht. Er sagte mir, dass ich mir selbst im Weg stehe und mich unnötig panisch mache aber nicht, wie ich das umgehen kann. Jetzt lese ich mir seit einigen Tagen alles mögliche durch und bin in diesem Betrag und mit den Kommentaren etwas ruhiger geworden. Ich mache mir ganz bewusst, dass ich gesund bin und nichts zu fürchten habe. Auch wenn das sich vielleicht einfach anhört, so leicht ist es nicht. Bei deinem Kommentar kam mir die Idee, sich vielleicht mal mit „Gleichgesinnten“ zusammenzusetzen und sich zu unterhalten. Vielleicht kann man sich gegenseitig helfen und wieder aufbauen. Deine geschilderten Fragen wären damit auch erledigt. Man macht sich von keinem Therapeuten abhängig und lässt sich auch nicht sagen was man denken soll. Viel eher „kotzt man sich aus“ bei jemandem der einen versteht und mitfühlen kann.

  17. Lieber Andreas,

    Toller Artikel – gefällt mir sehr gut!! Alles wichtige drin – super geschrieben.
    Hast jetzt eine Leserin mehr an der Backe ;-) gratuliere!

    Habe letzte Woche auch einen Artikel über dieses Thema geschrieben – es ist sehr präsent!!
    Wenn Du Lust hast schau doch mal rein….. würde mich freuen!

    http://www.nicole-bailer.de/unbefugter-zutritt-verboten

    Herzliche Grüße
    Nicole

  18. Das ist ein schöner Artikel. – Interessanter Weise bin ich darauf gestoßen, weil ich gegoogelt hatte „ständige Gedanken an die Vergangenheit“. Ich war überrascht, dass es bei diesem recht allgemeinen Suchbegriff so viele Treffer zu Artikeln gibt, die schädigende, depressive Gedankenmuster zum Thema haben. Vielleicht ahne ich erst, wie wenig ich die Gegenwart erlebe?

  19. Heike Heinz sagt:

    Hallo ich bin neu hier und habe tåglich mit qůalenden gedanken zu tun rund um die uhr. Habe schon einige therapien hinter mir. Seit gestern propiere ich eine von mir frei erfundene variante aus. Ich bin in der rolle des stillen beobachters dabei sehe ich einen bunten lustigen clown der über diese unsinnigen gedanken lacht einen luftballon aufblåst die gedanken dort hinein gibt und ihn dann lächelnd fliegen låsst und ihm nach winkt. Das ist fūr mich einfacher umzusetzen wie die ūbung blåtter im fluss oder die wolkenūbung usw. Vielleicht kann man dabei noch ein lustiges lied singen. Ich berichte euch ob die ūbung erfolg hatt. Liebe Grūsse

  20. Bei mir ist es ein etwas seltsamer Fall, da die Gedanken die Gedanken betreffen, die ich normalerweise nutzen würde, um mich nicht darum zu kümmern. Es ging nämlich um ein Gespräch, das mich eigentlich gar nicht interessierte, aber in das ich quasi hineingedrängt wurde. Meine Versuche es abzuwehren, wurden beleidigend abgewehrt. Es war zutiefst unwichtig, da es nur die Weltanschauung und die kleinlichen Gefühle des anderen betraf, aber diese wendeten sich direkt gegen meine entschärfenden oder uninteressierten Bemerkungen, und schließlich auch gegen meine richtige Argumentation, wobei wiederum in höchst kleinlicher und vorurteilshafter Weise. Es war schon eine ungewöhnlich dämliche Person und ein ungewöhnlich unglücklicher Zufall, denn eigentlich hätte ich gar nicht vor Ort sein müssen. Ich war auch deshalb anfällig, weil es gerade darum ging zu LERNEN, und ich in eine vorsintflutlichen, jugenlich-arrogante Geisteshaltung gedrängt wurde, als wäre es wichtiger als gesunder Menschenverstand. Daher fallen mir bei wesentlichen und entschärfenden Gedanken wiederum die Beleidigungen mit ein. Ich habe dadurch das Gefühl, dass meine Privatheit und meine Freiheit zu denken, was ich will, und in der Tat nicht nur blödsinnig zu DENKEN, öffentlich geworden ist und angegriffen wurde. Ich weiß, dass die Person eigentlich zu dumm war, um zu wissen, was ich meinte, und insofern sie sich dessen bewusst war, ganz einfach zu dumm und falsch war, um darüber urteilen zu können, aber allein dass ich mich aufrege, lässt mich um diese Gedanken kreisen. Zudem kommt ein natürlich arrogantes, abschätziges Verhalten hinzu, das bei solchen Personen vorkommt, und das sich als irgendwie überlegen gegeben hat, und das mir teilweise dazu einfällt. Ich habe auch versucht andere, darauf anzusprechen, die es indirekt betreffen könnte, aber die scheinen es nicht recht zu glauben oder ernstzunehmen. Es ist schon eine Chance in 10.000, dass einem so etwas passiert und einem so eine dumme Person begegnet, die vielleicht nicht wirklich (weil sie nichts weiß), aber scheinbar die Gegeneinstellung zu dem darstellt, mit dem man offen und unbekümmert denkt.

  21. Ich würde hier mal nicht so großspurig ablassen, bevor nicht geklärt ist, was nun wahr oder falsch ist. Eine Hypothese kann jeder stellen.

  22. Elias sagt:

    Hey, ich bin über den Begrif „Macht der Gedanken“ auf deinen Blog gestoßen, weil ich mich damit auch in meinem Blog auseinandersetze:

    http://www.lebeblog.de/geist-und-selbst/macht-der-gedanken/

    Da du in diesem Post einige Thematiken ergänzt, habe ich dich da auch gleich verlinkt.

    Ich finde die Themen in deinen Blog sehr interessant, ich werde ihn mir mal genauer anschauen :-)

    lg
    Elias

    • Andreas Hobi sagt:

      Wow, dein Post ist ja ganz schön lange geworden. ;-) Aber toll! Gefällt mir!

      • Elias sagt:

        Freut mich :)
        Hast du nicht Lust einen Gastartikel im LebeBlog zu schreiben? Das Thema Körpersprache finde ich gut und kommt noch nicht im Detail vor. Meld dich mal per Mail :-)

        • Andreas Hobi sagt:

          Wieso auch nicht? ;-) Zur Zeit komme ich zwar nicht einmal dazu, genügend Artikel für meinen eigenen Blog zu schreiben. Aber vielleicht melde ich mich mal, wenn ein bisschen weniger läuft und ich wieder Kapazitäten habe.

  23. Ich bin begeistert von dem Artikel und immer wieder froh, dass es auch anderen Menschen so geht. Nicht, dass ich es anderen gönne, aber zu sehen, dass man mit seinem Problem nicht allein da steht, hilft ungemein. Und ich wünsche allen Betroffenen ganz viel Kraft!!

    Ich bin Studentin und leide unter starken Prüfungsängsten. Ein Jahr lang hat mich die Angst davor komplett kontrolliert. Mir hat es geholfen große Aufgaben oder Projekte in viele kleine Teile zu zerlegen und mir einen Zeitplan zu machen. Also Vorsorge zu leisten. Wenn ich mir jeden Tag kleine Ziele setze und diese erreiche (was natürlich nicht immer klappt) habe ich häufig Erfolgserlebnisse. Ein großes Projekt oder Problem wirkt durch die Zerteilung erreichbarer. Somit kreisen die Gedanken nicht ständig um den riesen Berg Arbeit, der da vor einem liegt. Dabei halte ich alles schriftlich fest. Ein Zeitplan, der nur im Kopf aufgestellt wird, ist leichter umzugestalten, was bei mir wiederum zu kreisenden Gedanken führt. Und wenn ich doch auf ein größeres Problem stoße und in Panik verfalle, schreibe ich mir dies ebenfalls auf und gehe mögliche Lösungen durch. Außerdem erlaube ich mir Pausen zu machen und habe gelernt, dass man diese braucht. Mir gibt mein Hund dabei ganz viel Kraft. Er zwingt mich dazu Pausen einzulegen und ich nutze die täglichen Spaziergänge, um meine Gedanken zu sortieren. Nach so einem Spaziergang sieht man die Welt manchmal mit anderen Augen :)

    • Andreas Hobi sagt:

      Danke Mara für deinen ausführlichen Kommentar! Es ist schön zu sehen, dass du mit der „Salami-Taktik“ dein Studium ganz gut im Griff hast. Ich kann mir gut vorstellen, dass du mit deinem Kommentar auch anderen Leserinnen und Lesern helfen konntest.

  24. es gibt hierzu ein sprichwort: „wenn du ein problem hast, versuche es zu lösen, kannst du es nicht lösen, dann mache kein problem daraus“. tatsächlich ist es so, dass, wenn man die eigenen gedanken, probleme, gefühle,akzeptiert und in ihrer fülle annimmt, man sie besser verarbeiten kann. wunderbarer artikel, so vollständig, er belichtet die sache von allen seiten, und ich kann jeden einzigen punkt bestätigen.
    was ich noch mache um manchmal meine kreisenden gedanken zum stoppen zu bringen ist, ein heißes bad zu nehmen um mir zeit für mir selbst nehmen, mir eine gesichtsmaske zubereiten usw. sport ist natürlich auch etwas, dass einen beruhigt. wichtig ist, denke ich, etwas zu machen, was körper und geist gleichermaßen vereinnahmt. was am wichtigsten ist, ist situationen versuchen objektiv zu sehen, so schwierig es auch scheint. wir, die wir in unserer subjektiven sichtweise gefangen sind, sehen dinge oft viel komplizierter, verstrickter; unser bild ist oft etwas verfälscht, da es mit interpretation verbunden ist. meditation kann eine große hilfe im üben sein.

  25. Claudia sagt:

    Stelle mir bei einer bestimmten Sorge oder Angst vor was denn im worst case scenario passieren könnte und meistens ist auch das nicht so schlimm und es geht weiter…:)

  26. Sebastian sagt:

    Ich persönlich habe einen eigenartigen Weg entdeckt mit meinen negativen Gedanken abzuschließen:

    Ich schmeiße mich auf den Boden, fange an zu heulen und alles aus mir herauszupressen, ich schreie und drücke mir die tränen regelrecht heraus (obwohl ich normalerweise sehr wenig weine), ich frage dann “wieso?!”, “warum ich?!” usw. (Ich frage auch Gott, wieso und warum ich und bitte ihn mich aus der Situation herausureißen)
    Ich wälze mich herum, schlage auf den Boden und stürze mich sozusagen nochmal tiefer ins Loch hinein

    Das ganze dauert nicht lange: nach 1 Minute ist es meistens vorbei und ich liege ganz ruhig auf dem Boden, ich kann meine Sache nun sachlich betrachten und erkenne meist, dass es unnötig war, mich wegen so etwas aufzuregen, danach stehe ich, sozusagen als neuer Mensch vom Boden auf, und alles ist wie weggeblasen, ich gucke dann meistens in den Spiegel und lächel mir zu, bin einfach froh, dass es nun vorbei ist und ich die Sache ganz nüchtern betrachten kann!
    Das ist wie ein WUNDER!!! Das solltet ihr unbedingt mal ausprobieren!!

    Ich zum Beispiel war immer ziemlich eifersüchtig wenn es um meine Frau ging, die Gedanken daran haben mich nicht losgelassen.. Mit meiner Heulmethode konnte ich jegliche Situation, die mich verletzt hat, unschädlich machen, es konnte mir nichts weiter anhaben :-)

    Ihr habt nichts zu verlieren!! Probiert es aus: wenn euch irgendetwas packt, sucht euch einen Raum und lasst alles raus!! :-) Mir geht es besser als je zuvor!!! :-) :-) :-)

    Allerliebste Grüße

    Sebastian

    • Gerhard sagt:

      Hi Sebastian

      hab lächeln müssen bei deinem Artikel, mir geht es auch immer besser wenn ich diesen „Druck“ aus mir rausheule. Wenn mich Gedanken traurig machen und nicht mehr loslassen tut es mir einfach gut das Gefühl zu haben…. „so jetzt ist es endlich raus“.

      Alles Gute
      Gerhard

  27. Jens Eden sagt:

    Ich denke die ganze Zeit, dass ich nicht gut genug für die Gesellschaft aussehe. Dann bekomme ich Panik und dazu noch Ausschlag am ganzen Körper. Hab dann versucht, an die schönen Dinge im Leben zu denken. Mal mit Erfolg, momentan leider nicht so. Kann mir jemand helfen? Das macht einen echt fertig.

  28. Silberblume sagt:

    Ich schiele seit meiner Geburt und wurde mein Leben lang gehänselt, sozial ausgegrenzt und verspottet. Am schlimmsten haben mich meine Eltern behandelt, die mich das Schielen seit meinem 3. Lebensjahr fast täglich spüren ließen. Überall wo ich hinkam, ließ man mich das Schielen spüren (Schule, Beruf). Mein Leben war ein einziges Trauma. 12 Jahre Psychotherapie haben mir nichts gebracht. Die ersten 5 Therapeuten warfen mich schon nach wenigen Stunden aus ihrer Praxis / Gruppe. („Wir wollen Sie nicht haben, Sie schielen!“) Erst der 6. Therapeut glaubte mir endlich meinen Leidensweg, die üblen Erfahrungen, die ich habe machen müssen. Aber gebracht haben mir die langen Jahre nichts. Die alten Wunden wurden nur immer wieder aufgerissen. 25 Stunden hatte mir die Krankenkasse bezahlt, danach gingen die Therapiestunden auf meine Kosten. Der Therapeut gab sich wirklich Mühe mit Verhaltens- und Suggestionstherapie. Aber alles blieb wie es war: Die Erinnerungen kamen u. kommen ständig hoch, die Demütigungen, die Schikanen am Arbeitsplatz, etc. etc. Ich weiß auch nicht mehr was ich machen soll. Seit 30 Jahren (meine Eltern sind schon lange tot) werde ich von meinen Erinnerungen gequält und bekomme sie nicht weg! Ich habe schon so vieles ausprobiert, nichts hat bisher geklappt. Ich gehe nicht mehr unter Leuten, weil ich nicht mehr verspottet und gehänselt werden will. Inzwischen bin ich im Rentenalter und brauche GOTTLOB nicht mehr arbeiten gehen. Aber meine Erinnerungen stehen wir ständig vor Augen und quälen mich Tag und Nacht. Immer wieder erlebe ich innerlich die Erleidungen. Als schielender Mensch muss man immer damit rechnen, Menschen zu begegnen, die sehr gehässige, verletzende Bemerkungen machen, da hilft auch keine Psychotherapie. Leider ist mein Therapeut letztes Jahr verstorben. Einen neuen möchte ich mir nicht mehr suchen.

  29. Sunshine sagt:

    MethIch habe ständig peinliche Gedanken über eine Situation, die schon über ein halbes Jahr her ist. Ich verstehe mich selbst manchmal nicht! Der Gedanke war zudem schon einmal ausgelöscht, aber er ist wiedergekommen, warum auch immer! Darum bin ich auf diese Seite gegangen, um mir Hilfe zu holen. Die Ergebnisse meiner „Gedankenforschung“ hier im Kommentar.
    Am wenigsten geholfen haben mir die Vorschläge 1-3. Die Gedanken waren trotz mehrerer Versuche ständig wieder da und ich habe noch mehr drüber nachgegrübelt. Mittelmäßig geholfen haben die Vorschläge 6-8. Sie waren deutlich besser als 1-3, doch ganz weg waren die Gedanken doch nicht. Nur die Schritte 4-5 waren richtig hilfreich. Mit ihnen ist mein Kopf frei geworden und ich konnte endlich wieder das Leben genießen. Und wenn die Gedanken mal wieder hochgekommen sind, habe ich sie einfach so hingenommen. Und siehe da-sie waren wie weggeblasen!
    Soviel zu meinen Forschungen.
    Natürlich bestimmt auch der eigene menschliche Charakter mit, welche Methoden helfen oder wie stark der Gedanke einen belastet. Ich kann jetzt also nicht sagen, welcher Tipp am besten oder am schlechtesten ist – das ist nämlich bei jedem anders. Probiert so wie ich alle Vorschläge aus und wählt dann den besten aus!
    Mit diesen langen und hoffentlich sehr hilfreichen Worten möchte ich mich nun verabschieden. Denkt schön und genießt das Leben!
    Liebe Grüße, Sunshine.

  30. Ich quäle mich seit Monaten mit demImmer wieder verschwinden sie. Ich war vor 3 Taagen beim Zahnarzt. Alles ok. . Gefühl, dass ich Zahnschmerzen bekommen könnte… ab und zu denke ich:“Jetzt fangen sie an.“ Meinem Sohn wurde vor einer Woche eion Milchzahn gezogen der vereitert war. Heute Abend kommt sein Zwillingsbruder und sagt mir, dass er schon seit Wochen so ein Piksen im Zahn hat. Seit Stunden dachte ich nur noch an ZÄHNE. An meiner bevorstehenden Zahnschmerzen weil es anfing zu pochen (ich spürte meinen Puls im Kiefer). Ich haqtte richtige Panik. Zumal wir übermorgen nach Frankreich in den Urlaub fahren und alle Koffer gepackt sind. Und nun sitze ich mit dem „Internet“ hnier weil ich richtige Panik und Angst hatte und die KLEINEN SOLDATEN rechts und links aus meinem Ohren mit Schilder “ Zahnschmerzen“ rausliefen ….recht die Engläner, links die Franzosen (habe eine Zeit lang Schachfiguren gegossen und selbst filigrn angemalt und deshalb diese Bilder) und sie liefen aus den Ohren trefen sich vor der Nase und stürzten dann irgendwann über die Sofalehne…und ich glaube sie schrien AUA. Und ich konnte sogar wieder lachen bei dem Gedanken. Und der Mund fühlt sich auch wieder ganz normal an :)

  31. Hallo Zusammen.. ich leide seit der Schwangerschaft unter Angstzustände, wenn ich Nachts mit meinem Sohn alleine bin oder wenn ich Tagsüber dadurch übermüdet bin.. Wenn ich Nachts erwache und mein Mann auf Geschäftsreise ist, kriege ich Herzrasen und Atemprobleme.. und dies führt zur Angst, dass ich die Nacht nicht überlebe und mein Sohn alleine ist.. (nur wenn ich alleine bin) mir ist es bewusst, dass es reine Kopfsache und im Zusammenhang mit dem Urvertrauen ist.. und die Gedanken sooo viel Macht haben, dass sie die Ereignisse sowiso anziehen.. Wenn es mir gut geht, sehe ich alle Ereignisse als Prüfung, um durch die Lebenserfahrungen weiter zu wachsen.. nun bin ich heute wieder alleine und hab per Zufall diese Seite gefunden, was mir zeigt, wie vielen es doch so geht.. ich werde mich der Situation mal stellen und die Gefühle nicht bewerten, als wären sie Luft.. mal schauen was passiert..und vielleicht auch nicht mehr hinterfragen, wieso es bei mir so ist.. ich danke allen von ganzem Herzen für die tollen Tipps, Erfahrungen und Offenheit.. Alles Liebe, Tamara

  32. Also ich lege meine gedanken lahm indem ich einfach an was schönes denke und mir sage nein ich darf nicht daran denken dan provoziere ich diesen guten gedaken somit immer wieder zu kommen.

  33. Komisch sagt:

    Bei mir funktioniert gar nichts davon.
    Es ist als ob ich gar keinen Zugang zu den „Schaltzentralen“ im Kopf finde um irgendetwas zu machen. Bin wie ausgeliefert und festgenagelt. Irgendwas stimmt mit meinem Ich nicht.
    Bei mir haben auch Psychotherapie garnicht und Medikamente kaum geholfen, keine Ahnung was ich noch tun soll, irgendwann kann man nicht mehr sich weiter einsam und sinnlos durchs Leben kämpfen und vegetieren…

  34. Hallo ich kämpfe immer wieder mit kreisenden negativen gedanken die haben sich so fest verankert das es schon zum Alltag gehört. Ich lasse es aber nicht mehr zu durch meinen Glauben an gott spüre ich das ich es bald los bekomme. Ich wünsche euch allen viel kraft und das wir alle gesunde gedanken bekomme.

  35. Als erstes Danke für die Info: je mehr man eine negative Gedanke los werden will, desto mehr verstärkt sie sich. Ich kämpfe sei einer Ewigkeit dagegen und hielt mich für eine Versagerin. Aber es ist sehr erlösend zu lesen, man kann sie einfach akzeptieren oder verschieben oder sie vorbei ziehen lassen. Alles klingt viel besser als dagegen zu kämpfen. Danke, Es stimmt auch dass ich wenn die Gedanken kommen, fühle ich mich klein, hilflos und verlassen. Ich versuche sie auf der selben Augenhöhe zu betrachten, vielleicht gelingt es mir irgendwann mal drüber zu stehen. Liebe grüsse-

  36. Alice Vontobel sagt:

    Hallo
    Ich hatte auch solche Depressionen und Angst zu stände Durchfall einfach alles.Wasser in den Beinen,grauer Star.Der Hausarzt wusste nicht mehr zu helfen.Als ich wechselte ging es bergauf ging ins Training wegen den Beinen,konnte kaum ein paar Meter laufen Muskelschwäche.Ich war eigentlich schon fast Tot.Aber die Hoffnung hab ich nie aufgegeben in der nächsten Zeit werde ich Ambulante Therapie machen dann wird wieder alles gut.

  37. Ulrich Böttcher sagt:

    In meiner Kindheit und frühen Jugend habe ich nur Mist erlebt. Negative Gedanken waren mein Alltag. Für mich wa.r das nicht schlimm, denn ich wusste ja gar nicht was positive Gedanken sind. Der erste poitive Gedanke in meinem Leben war wahrscheinlich der. Wenn mir einer vor einer Konfrontation sagte er wolle mich umbringen fand ich das lustig. Was sollte er denn sonst machen.Mein Tip. Akzeptiere die Dinge und lass sie an Dir vorbei gehen. Die Chinesen nennen das Wu Wei. Alles Gute für Euch. Gruß Uli.

  38. In lezter zeit fühle ich mich sehr depresiv, verschiedene Faktoren könnten der auslöser sein
    mangelnde Bewegung, die triste karge und sonnenlose landschaft im winter und heufiger sunssunstanzenkonsum .
    Manchmal hab ich auch extrem tolle tage bedauerlicherweise geht es mir aber an den darauffolgenden tagen heufig sehr schlecht
    ich steigere mich immer in meinen negativen gedanken rein. Ich versuch mal meine gedanken nicht zu unterdrücken sondern sie niederzuschreiben.
    vlt wirds ja ein Bestseller hahaha :)

    Danke für den tip

  39. Rene 86 sagt:

    Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für diese tipps und dokumentierten sowie dargestellten Forschungsergebnisse. Mir hilft Punkt 4, Paradoxe Therapie, ich habe bisher meine negativen gedanken soweit wie möglich unterdrückt und mich versucht abzulenken. Ohne jeden Erfolg. ….
    Dann fand ich diese Seite, weil ich nicht mehr konnte und der Meinung war keine Energie mehr zu haben. Jetzt habe ich mich ganz bewusst mit den negativen gedanken auseinander gesetzt, Prioritäten gesetzt und positives herausgefunden, die sich zuerst aufgrund der Störung im Hinterhalt befanden.

    Nochmals vielen Dank.

  40. Kann mit vieleicht mal jemand schreiben , was Für negative Gedanken Das thema sind Damit Wir einen vergleich haben Ich habe immer einige bilder Im kopf die sehr unangenehm sind Ich versuche Sie auch zu verdrenhen und zu ändern es klappt Nie Und es beeinflusst mein ganzes leben

  41. Danke für diesen Artikel! Ich werde einige dieser Tips ausprobieren… was ich versuche und hilft mir manchmal ist mit mir selbst im Kopf eine Unterhaltung zu führen und die negativen Gedanken so zu konfrontieren. Jedoch gelingt es mir nicht immer und ich falle in einen tief und belaste nicht nur mich sondern auch meinen partner der davon weiss, aber nicht weiß was mich beschäftigt.
    Ich hoffe so sehr dass ich es in den griff bekomme! ! :(

  42. Ich habe seither nach vielen Enttäuschungen eine neue Beziehung, und ich bin sehr glücklich. Das weiß auch mein Kopf. Die eine Hälfte sagt: Du bist glücklich – die andere, DU bist unglücklich. wie Engel und Teufel in deinem Kopf. Ich muss dazu sagen, ich hatte in meiner Kindheit kaum Liebe erhalten von meiner Mutter aus. Ich will endlich angekommen sein, keine Angst mehr haben, dass meine Freundin(die gute 500km) von mir wegwohnt. sich an einen anderen schmeißt. Ich will diese Beziehung nicht durch meine negativen Gedanken und Handlungen kaputt machen. Ich will leben, die Beziehung geniessen. Es fällt mir ehr schwer , diese negativen Gedanken u akzeptieren. Habt Ihr einen Tip für mich, wie ich das am besten schaffe? Mein „Engel“ im Kopf sagt mir das ja, aber was mach ich mit dem Teufel?? Vielen dank im Voraus für Eure Vorschläge !! Liebe Grüße Kevin

  43. Terence Köppe sagt:

    So oft wie möglich Eckard Tolle hören

  44. Cynthia sagt:

    Ich versuche das alles mal zu machen. Joggen zu gehen mich einfach mal an Wasser setzen und Musik hören. Vielleicht hilft es mir auch auf die sonnenbank zu gehen und zu entspannen.

    Ich bin nämlich furchtbar eifersüchtig und bekomm schon herzrasen wenn ich daran denke das mein Freund sich mit seiner Arbeitskollegin gut versteht.
    Die beiden arbeiten zusammen in der kaserne im Büro. Obwohl sie einen freund hat und die beiden zusammen wohnen und mein Freund zwar unter der Woche 800 km von mir weg ist habe ich immer das Gefühl nicht gut genug zu sein und dann kommen ganz fiese Gedanken. Die ich einfach nicht los werde.

    Mit den Vorschlägen versuch ich es mal und hoffe das es klappt

  45. Danke für den tollen Artikel und Danke für die tollen Kommentare, in vielen dieser Kommentare habe ich mich selbst auch wieder gefunden, wie ich mal war.
    Bei mir habe ich inzwischen festgestellt, als eher positiv denkender Mensch(hab ich gedacht, dass ich das bin), werde ich doch immer wieder von negativen Gedanken übermannt. Doch ich habe auch festgestellt, bei mir kommt es darauf an, welche Energie ich in diese negativen Gedanken bereit bin zu investieren. Auch wenn ich sie nicht verhindern kann, so kann ich sie doch abschwächen, damit sie nicht mehr soviel Raum in meinem Leben einnehmen.
    Im Internet hab ich mal auf einer Seite über Affirmationen gelesen und das sie unbedingt positiv und als schon erreicht formuliert werden müssen. Ein paar Affirmationen standen auch dabei. Ich hab sie nach einiger Zeit des Überlegens auf mich persönlich zugeschnitten formuliert. Da sie mir sehr geholfen haben, stelle ich sie gerne hier ein. Vielleicht kann jemand damit auch etwas anfangen.
    Morgends wenn ich zur Arbeit gefahren bin habe ich sie aufgesagt und nach Feierabend ebenfalls. Kollegen meinten nach ner Zeit zu mir, dass ich mich verändert hätte, dass ich immer mit einem Grinsen zur Arbeit kommen würde. Wenn den Kollegen das schon auffällt, muss ja was Wahres dran sein, hab ich mir gedacht, dann hats ja geholfen.
    Was ich festgestellt habe, jeder kennt doch das Sieger“JA“ mit angewinkeltem Arm und geschlossener Faust z.B. bei einem Sieg bei einer Sportveranstaltung. Das hab ich nach jedem Satz voller Imbrunst gemacht und jedesmal lief mir ein Schauer den Rücken hinunter.
    Hier ein Ausschnitt aus meinen Affirmationen, die man beliebig erweitern/verändern kann, eben auf sich selbst zugeschnitten.
    Aber bitte bedenken:
    Alle Affirmationen nur positiv, persönlich und als schon erreicht formulieren. Den Körper einsetzten (JA) und alles an positiven Gefühlen mit einbringen. Und ich muste meine eigene Stimme dabei hören können, zumindest war es bei mir so.
    ICH BIN ein Sieger, ich bin geboren zum Siegen (JA)
    Alles was ich beginne wird ein gigantischer Erfolg (JA)
    Durch mich fließt kosmische Energie von gigantischem Ausmaß (JA)
    Sie sprudelt in mein Leben als gewaltige Fontäne von Liebe, Reichtum, Glück und gewaltigem Überfluss (JA)
    Alles was ich beginne wird ein gigantischer Erfolg (JA)
    Oben habe ich geschrieben: ICH BIN (ein Sieger)
    Die Worte ICH BIN habe ich mit Absicht groß geschrieben, weil damit Gott in uns gemeint ist. Aber der Verstand (Gedanke) ist ja ein seltsames Wesen. Wenn ich die Worte ICH BIN von mir gebe, meint der Verstand das er damit gemeint ist. Das mache ich mir mit den folgenden Sätzen zu Nutze:
    ICH BIN Liebe
    ICH BIN Gesundheit
    ICH BIN Zuversicht
    ICH BIN Optimismus
    ICH BIN positive Lebenseinstellung
    ICH BIN Glück
    Dies kann ebenfalls beliebig verändert und/oder erweitert werden, aber immer positiv formulieren. Jeden Tag ein oder zweimal voll Imbrunst mit einem „JA“ bekräftigt, gibt meinen negativen Gedanken nicht mehr so viel Bedeutung.
    Einen weiteren Trick hätte ich noch. Beobachte Deine Gedanken und irgendwann sagst Du zu Dir selbst, welcher Gedanke kommt als nächstes auf mich zu. Dann beobachte genau, was unmittelbar danach geschieht.
    Jetzt ist der Kommentar doch länger geworden wie geplant. Aber wenn es jemanden genauso weiterhilft, wie mir, dann hat es sich gelohnt zu schreiben.

  46. hallo zusammen bei mir ist das problem das die negativen gedanken meistens über den menschen sind den ich liebe, nach den gedanken fange ich an mich miss zu fühlen und meistens habe ich den drang den menschen es zu beichten das problem aber ist das es immer wieder neue Gedanken sind die in meinem kopf spuken..und dann fange ich an mich miss zu fühlen ich weis nicht wieso diese gedanken kommen, hat da jemand von euch Erfahrungen gemacht?

  47. Meine beste Methode, mich am Tag oder vor dem Einschlafen von quälenden Gedanken zu befreien: Man kennt ja das Leere-Gefühl, wenn man mal gedankenverloren vor sich hin starrt. Dieses Gefühl visualisiere ich, also ruf es mir ins Gedächtnis, und es funktioniert. Ich kann es mittlerweile auf „Knopfdruck“ abrufen, um z. B. eine drohende Depression abzuwenden. Zum Einschlafen hilft mir auch die 4-7-8-Atemtechnik. Einfach mal googeln.
    Wenn ich einmal nicht genug Muße habe, um dem auf diese Weise zu entkommen, nehme ich das homöopathische „Neurexan“. Meiner Tochter hat es im Prüfungsstress geholfen und auch in einer Trennungsphase, so dass ich es mal für mich probiert habe. Zur Nacht hilft es mir eher nicht ( ich werde dann immer munterer), sondern eher am Tag. Ich bekomme dann meine schlechte Laune/ Depression in den „Griff“. Das sind so meine Tricks:-).

  48. Vorweg:
    Ich habe den begriff „negative Gedanken“ für mich auf „unpassende Gedanken“ verbessert.
    Es hilft nämlich weitgehender, als nur bei o.g.

    Gedanken ausleben:
    Wenn es schnell gehen muss, dann hilft mir nur, mich kurz voll darauf einzulassen. Meist ist es ganz witzig, was dabei herauskommt. Man muss sich nur darauf einlassen. Mein Problem ist eher, in dem Zeitpunkt an diese Möglichkeit zu denken, da ich dann eben oft unter Druck bin. Heißt, ich muss mich dann kühlen oder ausbremsen.

    Schreiben:
    Eig. unpraktisch, da es nicht überall ausgelebt werden kann. Jedoch hilft es mir, mich relativ nah vor den Bildschirm zu setzen und ihn defokussiert verschwimmen zu lassen – o. evtl. die Augen zu schließen – und halt alles in meinem Kopf wie Durchfall niederzuschreiben. Es muss gar keinen Sinn ergeben. Manchmal kommt man seinen Gedanken auch nicht hinterher. Aber wenn man den Kopf dann ausbremst, ist der Flow auch meist weg, und man muss sich wieder hineinsteigern. Heißt: Einfach „hinrotzen“.

    Liebe Grüße,
    Schdurmi.

  49. Also ich für mich habe das Schreiben und Meditieren für sehr gut empfunden.durch das schreiben kann man 1.niemanden verletzen (zb.den partner auf den man sauer ist) und zum 2.durch das aufschreiben merke ich wie mein kopf sich von den schlechten Gedanken lösen kann.mann kann sich auch müde schreiben das heißt, wenn man nachts vor lauter schlechten gedanken nicht zum schlafen kommt,kann man sie sich von der seele schreiben und nach einer weile werde ich dadurch immer sehr müde.schlechte gedanken beeinflussen unser handeln..das heißt wenn ihr zb.eifersucht verspürt, denkt über euer handeln nach..ich sage immer:“ich kann keine schwarzen samen säen und erwarten bunte blumen zu ernten“bei negativen gedanken hilft auch sport zb.boxen, dart spielen oder etwas worauf ihr euch besonders konzentrieren müsst.

  50. Ich nehme mir bewusst „denkzeiten“ das ist meist sehr schwierig auszuhalten aber ich steigere mich dann richtig hinein und hinterfrage , was ich dazu beigetragen habe, das es zu dieser Situation gekommen ist und weshalb ich so fühle… Wenn ich herausfinde das mein Verhalten zu Situationen geführt haben könnte und ich darauf hin negative Gefühle in Gedanke habe versuche ich mir zu sagen: das ist der Preis für sein Verhalten.das musst du jetzt aushalten. Andersherum ist es auch so das ich mir sage das jedes negative Gefühl auch etwas positives haben muss und dadurch sich etwas verändert. Es verändert sich unser Selbstbild und es macht einen auch stärker , denn es ist immer ein lernfaktir dabei. Ich lerne mich selbst immer wieder neu kennen und jedes Mal in unangenehmen Situationen kann ich das gelernte vom letzen Mal anwenden. Ich sage nur dann immer – es ist nur ein Gefühl , das vergeht und je nachdem wie hoch ich es bewerte soviel Bedeutung hat es auch. Interpretierte ich phantasien hinein wird es schlimmer und bewerte ich es objektiv Ist es einfacher . Meinst komme ich darauf zurück das es mit mir , meinem Ego und meinem Selbstbewusstsein zu tun hat . Und daran muss ich arbeiten ;)

  51. Manchmal kommen in mir Gedanken hoch von früher. Wie ich mir als jugendlicher habe alles gefallen lassen. Wie sie mich einfach aus spaß alle schlugen und mich zwangen, Dinge zu machen. Das ist jetzt 20 Jahre her und am liebsten würde ich mich immer noch rächen. Tja und DA soll man sich einfach akzeptieren und die Offene Rechnung liegen lassen? Ich würde mich gut fühlen, wenn ich mich rächen könne oder würde.

  52. Hallo Zusammen. Ich wollte gerade wissen wie ich Gedanken vergessen kann und bin auf diesen Artikel gestossen. Seit kurzem habe ich einen negativen Gedanken im Kopf, welchen ich durch eine anderen Person bekommen habe. Ich möchte diesen einfach vergessen. Das ist gar nicht so leicht, da auch etwas Wahres dran ist bzw. dran sein kann. Ich habe mich mit dem Gedanken bereits mehrfach auseinander gesetzt (sprich Konfrontations-Therapie) und bin zu dem Entschluss gekommen, das zwar was wahres dran sein kann aber ich mir keine Sorgen machen muss. Entschuldigung wenn ich hier so sehr um den heissen Brei rede, aber das mir leider zu privat.
    Naja, jedenfalls sind mir alle der obenstehenden Punkte/ Anwendungen bekannt. Da die Anwendungen eigentlich immer die gleichen sind, denke ich, es braucht einfach Zeit bis man Gedanken vergisst. Ich probier einfach mal weiter. Eventuell kann ich hier noch ein paar hilfreiche Tipps geben.
    1. Grübeln erzeugt noch mehr Grübeln. Es bringt also nichts über eine Lösung zu grübeln. Das nimmt nie ein Ende. Man sollte sich eher auf das hier und jetzt konzentrieren, auf die Gegenwart.
    2. Man muss sich im Klaren werden, dass alles was man Denkt sich nur im eigenen Gehirn abspielt. Also z.B., wenn man sich über jemanden Ärgert, wütend ist, dann nur im eigenen Gehirn. Es interessiert den anderen überhaupt nicht ob der andere sich über ihn ärgert.
    3. Gedanken kommen und gehen. Was man denkt kann man nicht kontrollieren. Das heisst aber nicht, dass man sich nicht auf eine Sache konzentrieren kann. Das funktioniert schon. Jedoch passiert es nach einer gewissen Zeit, dass man wieder an etwas anderes Denkt, man schweift ab. Das ist ganz normal. Wichtig ist es, das zu Erkennen und sich wieder auf die vorherige Sache zu konzentrieren. Das klappt anfangs weniger gut aber mit etwas Übung immer besser. Meditation funktioniert auf die gleiche Weise. Wichtig ist dabei noch, dass falls man abschweift, darüber nicht nachdenkt. Das würde nur wieder einen neuen Denkprozess starten. Einfach wieder auf die erste Sache konzentrieren, fertig.
    4. Wenn man gerade im negativen Gedankenstrudel ist und es nicht aufhören will einfach versuche etwas komplett anderes zu machen. Wie z.B. kurz raus gehen an die frische Luft. Mal um den Block laufen oder kurz ne Runde Joggen. Das kann eigentlich eine x-beliebige Aufgabe sein. Es muss nur die Situation verändern, sich wohl fühlen und man muss sich mit der Gegenwart beschäftigen.
    5. Sehr viel hat auch mit Selbstvertrauen zutun. Ich bin in vielen Bereichen ein sehr unsicherer Mensch. Ich denke ständig, dass ich etwas nicht schaffe. Unsicherheit, Versagensängste, Selbstkritik. Ich denke oft ich muss anderen etwas beweisen. Das ist alles nur mangelndes Selbstvertrauen. Aber wo ich wirklich keine Angst habe ist beim Auto fahren. Da wäre eigentlich egal was ich dann fahren würde. Es kann ein Auto, Motorrad, Bus, Lkw, Panzer, Rennwagen oder sonstiges sein. Da bin ich sicher und habe ich ein extrem hohes Selbstbewusstsein. So müsste es in andern Lebensbereichen sein und alles wäre perfekt:)

    Es ist also nicht immer alles so einfach und das merke ich an mir selbst. Wichtig ist es aber wenn es mal nicht funktioniert, weiterzumachen. Jedes Erfolgserlebnis ist ein Fortschritt und man ist für alles was man tut sowieso selbst verantwortlich. Auch wenn man sich über andere ärgert, welche nach eigener Ansicht etwas falsches getan haben. Es spielt sich alles nur im eigenen Kopf ab. Ich habe mal gelesen, wenn man am Tag mehr als 50 % positive Gedanken hat, ist alles ok:)

    Gruss, Marko

  53. xlau_rahx sagt:

    Hallo, ich bin zwar erst 17 doch ich kann seit mehreren Wochen die Angst vor dem Tod und mit der Zeit sogar vor dem Leben und allem damit zusammenhängenden nicht verdrängen. Der Artikel hat mir nicht sonderlich weiter geholfen da ich die Methoden entweder schon vergebens ausprobiert hatte oder wusste dass sie nichts bringen würden. Zu Anfang habe ich die Gedanken in mich rein gefressen da ich ein Mensch bin den Dinge erst plagen müssen bis er drüber redet und andere damit ’nervt‘. Irgendwann war es dann aber doch so weit dass ich mit meinem Vater darüber geredet hab und er konnte mir in dem Moment meine sorgen sogar weitestgehend nehmen, was mich natürlich sehr erleichtert hat. doch nach 1-2 Wochen kamen die Gedanken langsam wieder, teilweise auch Neue, die alles nur schlimmer machten.. Das Problem bei diesem Thema ist ja dass man um den Tod nicht herum kommt, wie um andere Gedanken über die Beziehung etc. deshalb bin ich ziemlich über fordert damit. Einige Kommentare waren aber sehr gut geschrieben und außerdem sehr vernünftig, deswegen hoffe ich auf Zuspruch oder sogar Lösungsansätze um endlich da rauszukommen. Eigentlich bin ich nämlich ein fröhlicher Mensch ich habe ein gutes Leben und kann mich nicht beklagen, nur innerhalb des nächsten Jahres ist es sehr wahrscheinlich dass meine Urgroßmutter verstirbt, was mir nur noch zusätzliche negative Gedanken bringt. Ich zögere noch, eine Therapie anzusprechen da ich es nicht unnötig verkomplizieren möchte, doch insgeheim habe ich es auch schon in Erwägung gezogen… Hoffentlich kann sich jemand mit mir identifizieren, oder mir einen Tipp geben, wie ich da wieder heraus komme! :)

  54. Sascha A. sagt:

    Wenn man gerade mal nicht in einer Schlimmen Phase hängt und einfach ganz normal drauf ist, sind diese Techniken die einfachsten von der Welt. Nehmen wir einmal Akzeptanz, eine Technik die ich einigemale angewandt habe. Es bedeutet sich innerlich ganz offen und Ehrlich mit sich selbst etwas einzugestehen. „Ich habe Angst“, das bedeutet nicht dass man sich etwas einredet, einreden funktioniert nicht, es ist Unterdrückung. Man muss dazu bereit sein es ganz offen und Ehrlich mit sich selbst einzugestehen. Das Wort abfinden finde ich im Bezug darauf schlecht. Es klingt als würde man sagen „Ich kann es nicht ändern, aber es ist okay“. Man kann aber etwas an schlechten Situationen ändern, indem man anfängt anders mit ihnen umzugehen, und der erste Schritt dazu ist, ehrlich mit sich selbst zu sein. Die Frage ist doch immer, aus welchem Blickwinkel „Will“ ich etwas betrachten. Nehmen wir einmal die Tatsache dass man Pleite ist und eine Wohnung aufgeben muss, die meisten würden sich wohl den Kopf vor Angst über Unsicherheiten Zerbrechen, und nur die wenigsten würden denken „Hey was solls, das gibt mir die möglichkeit vielleicht etwas neues zu entdecken“, die Gewohnheit wäre hier der Wolf im Schafspelz. Akzeptieren und Frieden machen, ist einer der besten wege, und gleichzeitig mitunter der allerschwerste, wie das funktioniert kann man nicht logisch erklären, man muss es selbst lernen und verstehen. Mit Meditieren habe ich es auch versucht, es schafft Ruhe und ausgeglichenheit, funktioniert aber nur temporär, meines erachtens ist es der Falsche weg um wirklich mit etwas abzuschließen, wenn man sich angewöhnt immer wieder Meditieren zu müssen um stress und negativität abzubauen muss man Zeit dafür einplanen, zeit die man einsparen könnte wenn man eine andere technik wählt. In meinen Augen, ist Akzeptieren und Frieden machen der beste weg von allen. Alle anderen wege sind Ablenkungen, man geht dem problem praktisch „Aus dem Weg“. Akzeptiert euch wie ihr seid leute, gesteht euch ein dass ihr eine Scheiss Angst habt. Wenn ihr das könnt wird es euch viel besser gehen, ihr werdet wieder angst haben irgendwann, unser inneres Lernt nur Langsam und muss immer wieder erinnert werden, je Ehrlicher ihr mit euch selbst seid, desto besser wird es euch gehen. Leider sind Worte nicht meine Freunde, und nur ein vollkommen beschränktes Mittel um derartige dinge wiederzugeben aber ich hoffe dass ich manchen von euch helfen konnte.

  55. Ja, das frag ich mich auch oft..wie schaffe ich es meine negativen Gedanken zu kontrollieren?Ich bin oder lebe an einem Ort wo leider meine sehr negative Vergangenheit liegt! Nachdem Suizid meiner Mutter bin ich aus dem Leben gerissen worden und hatte danach auch nie wieder Halt.Ich kam zu meinem Erzeuger und seiner Frau es war die Hölle, den Sie wollte nicht das ich da bin damit Sie nackt in der Wohnung herum laufen kann bzw. ihre Freiheit etc…ich wurde krank depressiv plus posttrauma.damals war ich 13. Ich sah sehr mitgenommen, kaputt und ungepflegt aus ..sehr herunter gekommenes Mädchen.Ich habe in dieser Zeit mal zwischendurch meine ex tante besucht die leider auch alle ein sehr negatives denken haben…die hat ei Foto von mir gemacht mit ihrem Kind ohne mal zu schauen wie sieht das Mädchen eigentlich aus..Duschen friseur neue Klamotten? Nix…Heute bin ich Ü30 und gepflegt.Habe meine eigene familie. Was mich an diesen Leuten stört das die immer wieder anderen Leuten Fotos von mr zeigen wie ich damals aussah nach dem Tot und ohne Dusche und normale Klamotten..Ich hätte damals auch schon anders aussehen knnen hätte sich ml jemandum mich gekümmert…Und was taten die anstelle dazusein ..Die sind in den urlaub gefahren..Erwachsene Menschen…Ich habe und will nie wieder zu solch negativen Menschen Kontakt haben ..aber die lassen es nicht ruhen und suchen immer wieder negatives um mich traurig zumachen…wie kann ich mich selbst davor schützen? ich möchte hier raus ! Und ich würde gerne einen Kommentar aufgreifen…und zwar die Dame die schrieb .was wäre wenn und hätte ich es doch anders gemacht, wie wäre es dann gelaufen? Ich finde es feige als Erwachsene Frau einem Kind gegenüber das gerade in dem damaligen Augenblick seine Mutter verlor und wurde von allein sitzen gelassen…Sie überlassen mich mir selbst und ließen mich in der Hölle.Bis ich weg lief! Manchmal sag ich mir was kannst du dafür das deine Mutter das tat?Ich kann nix dafür und wurde am meisten bestraft!Ich wünsche mir das diese endlich damit aufhören und akzeptieren nein ich hab mein leben! Un hört auf ständig in dieser Vergangenheit herumzugraben!

  56. Marianne Gemein sagt:

    Ja, mir tun inzwischen die Augen weh……vom vielen Lesen – hier – aber es hat sich gelohnt. ich habe mir einiges notiert…z.B. daß Aufschreiben-sich von der Seele schreiben—das mache ich schon länger…..dann was KASIA schreibt…mit sich selbst einen Dialog führen……das mache ich ebenfalls…….und im Augenblick übe ich mich daran…zu akzeptieren…………….Am Morgen war ich zittrig und ängstlich, bin aber dennoch zum Einkaufen gegangen…..mehr schlecht, als recht, unterwegs kamen dann die Adrenalinschübe, aber ich habe gesagt: Gut…das ist jetzt so und es vergeht wieder, „halte aus“……War SO in vier Geschäften……alles erledigt, was auf meinem Plan stand…..muß aber dazu sagen, der Heimweg( den ich immer sehr gerne anstrebe) war dann doch der schönste Weg..(Lach)…Zu Hause habe ich mir dann auf die Schulter geklopft….mich gelobt und war sehr glücklich darüber,…….es geschafft zu haben…..DARAN WERDE ICH ANKNÜPFEN…..es war übrigens eine Hausaufgabe meiner Therapeutin…….
    Ich wünsche allen über mir, daß sie einen Weg finden…(ich mir selbst auch)…..dieses Dilemma abzustellen…..und wieder glücklich und zufrieden zu werden…
    Lieben Gruß Janne

  57. Hey, das ist ein sehr spannendes Thema. Den 3. Punkt, also das zeitliche Verschieben, kannte ich (bewusst) noch nicht. Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Logisch erscheint es auf jeden Fall. Danke dafür!

    LG

  58. Habe heute erstmals diese Seite gefunden. Ich befinde mich – trotz Tabletten gegen Depression – und trotz der Psychotherapie in immer kürzeren Abständen in tiefen pessimistischen Gedanken. Vor Tagen hatte ich mir die Sendung Planet Wissen über Negativgedanken aufgenommen und heute angeschaut. Dabei ist mir eingefallen, daß ich vor vielen Jahren, wenn ich abgearbeitet und mies gestimmt von der Arbeit nach Hause kam, Schallplatten auflegte (das gabs damals noch!). Zuerst eine LP von Nana Mouskouri, die mich melancholisch und traurig stimmte. Dabei mußte ich oft auch weinen. Danach kam eine LP von Simon and Garfunkel, die hob langsam und eise meine Stimmung. Und zum Schluß legte ich die Beach Boys auf. Diese Melodien rissen mich vom Hocker, von der Couch, motivierten mich zur abendlichen Hausarbeit und am Ende war ich wieder von Grund auf fröhlich und gut gelaunt und freute mich auf die Heimkehr meines Mannes aus der Spätschicht. Diese Vorgehensweise ist mir nun heute Abend wieder bewußt geworden und ich werde versuchen, diese alte Angewohnheit noch einmal wieder aufleben zu lassen. Erst mal mit der alten Musik, dann vielleicht mit neueren und aktuelleren Melodien. Vielleicht ist das ja auch eine Anregung für andere Leser?! Ich glaube, ich könnte mich wieder selbst aus den Tiefen der Negativgefühle auf diese Art und Weise herausziehen. Bin gespannt ob es auch heute noch funktioniert. Allen Lesern wünsche ich gutes Gelingen bei ihren Vorhaben, ihre Gedanken von negativ und traurig auf positiv und fröhlich umzustellen.

  59. Ibrahim sagt:

    Erstmal Hallo an alle. Ich hatte mir was im Internet angeguckt. Dort ging es um eine Krankheit die wohl aus menschen einen lebenden und selbstdenkenden fleischklops ging. Und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich bin schon fast depressiv. Sie foltern mich. Bitte Hilfe.

  60. Ich hoffe das mir diese Tipps in meiner derzeitigen depressiven Lage helfen werden, weiß im Moment echt nicht weiter wie ich sonst damit fertig werden will.

  61. Melanie sagt:

    Ich habe es mit der pysisch zu tun in mein Kopf sind schmerzen gesbeichert und ich bekomme sie nicht mehr los was könnte da helfen

  62. Hallo Andreas,

    ich befinde oder soll ich sagen befand mich auch in einer depressiven Phase. Eigentlich hat man keine Lust mehr sich neuen Projekten zuzuwenden oder es fehlt einem ganz einfach die Kraft dazu. Vielleicht kennst du Andre Loibl. Von ihm habe ich mir ein Video angeguckt und er hat mich so motiviert meinen eigenen Blog zu starten und mich jeden Tag wieder mit positiven Dingen zu beschäftigen. Ich denke man muss sich auch dafür entscheiden, dass es einen besser geht.

  63. Al_Onestone sagt:

    Ich denke, der menschliche Körper und sein Bewusstsein sind mit einem Sensor vergleichbar. Von außen erlebtes wird mit gespeicherten Erfahrungen verglichen und als Emotion/Gedanken ausgewertet. Dabei können Emotionen unsere Gedanken beeinflussen und anders herum. Kurz, was DU denkst und fühlst bestimmen deine Realität. Ich glaube man muss seine Gedanken und Gefühle deshalb immer wieder aufs neue hinterfragen, geistig flexibel bleiben – sozusagen. Denk immer daran, es gibt mindestens 1Million Perspektiven und Möglichkeiten eine Situation auszuwerten, die verschieden davon sind, wie du es in diesem Augenblick tust! D.h. nicht, das man negativen Dingen einfach einen positiven Anstrich verpasst, eher sollte man versuchen, einen Standpunkt/Perspektive zu einer Situation zu suchen, die positive Gefühle erzeugt, es ist niemals ALLES schlecht. Es ist also immer die lebenslange Arbeit an sich selbst. Nicht geschehen lassen, sondern geschehen machen! Lies dazu auch: http://www.spektrum.de/news/das-gehirn-sieht-fast-nur-schlechtes/1428109

  64. Meditation hilft mir sehr und die Akzeptanz von dem was geschehen ist – dir wurde sehr weh getan und es tut noch heute sehr weh. Akzeptieren, dass es weh tut und merken, wie sehr es einem runter zieht und dies für sich selbst auch artikulieren (dadurch entsteht eine Art Distanz zum Gedanken ohne ihn weg zu schieben).

  65. Vielen Lieben Dank für die Informationen ! :)
    Was mir persönlich geholfen hat war im Wald joggen und schreiben. Beim joggen entwickeln sich meine Negativen Gedanken in Phantasie Geschichten die dann am Abend verarbeite enden ich sie aufschreibe. Die verrücktesten Geschichten kommen dabei raus!! Parallelwelten, Geschichten über Freundschaften, innere Dämonen, Geschichten über die Angst vor Technik etz. Es sind bloß Spiegelungen meines Innersten nach draußen! Desto mehr ich schreibe umso stärker ist eine Liebesbeziehung nach Innen! Ich dachte immer das die ganzen Gedanken eine Form von schwäche ist, aber dem ist nicht so es ist mehr eine stärke. Das sind meine Erfahrungen. Irgendwas will aus euch raus und ihr müsst euch unbedingt besser Kennenlernen. Ihr seid alle so tolle Menschen. Ich hing auch stundenlang nur vor dem Computer beklagte mich über mein Gedächtnis, bis ich einfach meinen Tag umgekrempelt habe und versucht habe mich selbst zu finden. Ich wünsch euch so viel glück und liebe. :)

  66. Ich bin Nadia.
    Wenn ich negative Gedanken nachts habe und sie ärgern mich so doll das ich mich auf nichts anderes konzentrieren kann, dann denke ich diesen gedanken erneut und hänge gleich das ganze Erlebnis was damit zu tun hat dran.
    Dann tue ich etwas was ich schön oder interessant finde. Zum Beispiel ich sehe mir dann Foto’s von meinem Sohn in Facebook an und beginne dann weiter mit Muzikanten die ich gut finde. Und dann sehe ich mir das gleiche was ich von den Muzikanten gesehen habe auf YouTube an. Danach schlafe ich weiter.
    Funktioniert nicht immer aber immer öfter.
    Tschüß

  67. Flokarlsruh sagt:

    Hallo zusammen wenn ich alleine bin habe ich in letzter Zeit immer komische gedanken ich nehme auch dagegen Tropfen um mich zu beruhigen ich selbst leide auch unter Pannik attacken aber wenn jemand bei mir ist ist alles wieder gut soweit aber wieso kommt das Fan immer abends??

  68. Darf ich mal wissen, was so eure negativen Gedanken sind?
    Also bei mir ist es täglich so das ich denke, ich werde krank und muss bald sterben und dann sind meine drei Kinder alleine. Oder andersrum. Also quasi auch eine enorme Verlustangst! Bin auch schon in Behandlung, aber diese Gedanken wollen nicht gehen. Und gerade in Stresssituationen (und die habe ich oft) ist es dann in.den Abendstunden so unerträglich. Ich atme kaum, mir ist schlecht, mein Rücken schmerzt… Unfassbar!!!
    Meine Psychologin sagt ich solle Tabletten nehmen, da meine Botenstoffe im Gehirn nicht stimmen….aber gibt es Tabletten, die solche Gedanken stoppen können?
    Eigentlich bin ich ein „normaler“ Mensch,lache gerne, gehe gerne raus usw. Aber irgendetwas stimmt da nicht!?Hat jmd ähnliche Situationen erlebt oder durchlebt sie gerade?
    Durch den Artikel oben, werde ich mal mehr meditieren oder Sport treiben und beten, anhand der Kommentare, war auch ein toller Tipp.

  69. Marius Kessler sagt:

    Hallo , ich denke die Gedanken sind so wie einen Fluss , man steht mitten drin und die Gedanken fließen um die Füsse weiter , es ist ok so lang wir dass so lassen können aber wenn wir anfangen einen Deich zu bauen wird das Wasser immer tiefer und man kann da drin ertrinken , auch wenn der Deich nicht mehr stand halten kann und zusammen bricht wird das freilaufende Wasser alles um sich herum zerstören , ob jemand dieser Wucht überleben kann ist fraglich , also lass das Wasser fliesen und genieß die frische aber wenn es bedrohlich wird geh da raus.

  70. Heike Heinz sagt:

    Nicht bekåmpfen damit erreicht man genau das gegenteil!

  71. Danke für den tollen Artikel!

    Ich nutze verschiedene Techniken, um mit negativen Gedanken zurecht zu kommen, dazu gehören einige der oben genannten. Je nach Situation, funktioniert das Aufschreiben, das Meditieren oder auch die Akzeptanz sehr gut.

    Was ich aber ebenfalls sehr gerne mache ist ein Selbst Interview, dh. die Gedanken laut aussprechen und mit mir selbst laut darüber reden, natürlich in meiner Wohnung in einer ruhigen Atmosphäre. Manche halten sowas für verrückt, ich persönlich finde das sehr gesund. Wenn ich mich dann selbst höre, fällt mir oft auf, dass die Gedanken nur halb so wild sind oder ich mich da total reingesteigert habe. Situationsbefingt stelle ich mir fragen, z.B. was genau der Grund ist, warum ich so denke und versuche diese zu beantworten. Aus den Antworten lerne ich wiederum sehr viel über mich selbst. Nach diesem Interview habe ich ein sehr klares Gefühl der Erleichterung und Aufklärung. Zudem habe ich dadurch gelernt immer aufrichtig mir selbst gegenüber zu sein, denn durch das laute Aussprechen ist es einfacher den Selbstbetrug zu entlarven. Falls jemand das ausprobieren möchte, kann ich nur dazu ermutigen.

  72. Ja…vielleicht haben sie recht nicht bekämpfen…sondern diejenigen sich selbst vor Ärger und Neid selbst zerfleischen… nach dem Motto wer anderen eine Grube gräbt fällt am Ende selbst hinein!…an deren eigenen negativen Worte und taten!

  73. Sunshine sagt:

    Ja gute Idee. Probiere ich gleich mal aus.
    …10 Minuten später…
    Mhm, ging schon, wirkt aber nicht so wie es sein sollte. Trotzdem danke für den Tipp!

  74. wow.. hört sich super an und mega mutig. ich weiß nicht ob ich es schaffen werde aber versuchen werde Ich…Schön dass Du einen Weg für Dich gefunden hast.

  75. larissa W sagt:

    Naja.. ich weiss nicht wie sowas gehen soll.. ich bin 16.. und hab ein anderes problem.. mir erzählte ein kollege über dämonen.. undso weiter seit dem hatte ich totale angst das irgendwas kommt & Krieg meine gedanken nicht mehr davon los.. kann mir jemand helfen nicht mehr dran zu denken.. bin ein mädchen..

  76. Al_Onestone sagt:

    Ich weiß ja nicht was genau, dir dein Arbeitskollege gesagt hat, aber einen Dämon hast du jetzt schon – Angst! Nur darum gehts, Angst! Jeder hat Angst und manche Menschen glauben es sind Dämonen oder der Teufel oder Gott oder sonst irgendwer oder was! Meistens versteckt sich dahinter die reale Angst vor z.B. schlechte Arbeit zu leisten und seinen Job zu verlieren. Und es ist viel einfacher sein eigenes Versagen hinter einem Dämon zu verstecken als sich selbst in die Verantwortung zu stellen. Du brauchst seine Ängste nicht teilen, denn das sind seine Ängste und nicht deine. Und mal ehrlich, wann hast du das letzte mal einen Dämon gesehen? Außerdem, wenn es wirklich soetwas wie einen Dämon geben sollte, dann gibt es auch das Gegenteil davon und da du immer die Wahl hast, an was du glauben möchtest, dann glaub doch lieber an was Gutes!

Trackbacks

  1. […] weiteren Gedanken, sie beinflussen unsere Gefühle und sie beinflussen unsere Handlungen. Vor allem negative Gedanken haben viel Energie. Deswegen ist es so wichtig sie mit aller Macht zu bekämpfen bzw. eben Methoden […]

  2. […] da hilft kein Kaffee oder Tee kein Wecker https://www.youtube.com/watch?v=qhCS7etNEbU#t=101 ~~~ http://interaktionsblog.de/negative-gedanken-loswerden/ üsch denke dann mal gaaanz fest an vielleicht hilft es ~~~ Heute ist Schlaf in der […]

Schreibe einen Kommentar

Google