Weihnachtsgeschenke: Machst auch du beim Auspacken diese Fehler?

Weihnachten

Alle Jahre wieder… Schnee, Weihnachtsbäume, Glühwein und Familientreffen… Weihnachten steht vor der Tür!

Dieses Jahr habe ich es zum ersten Mal geschafft, frühzeitig meine Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Internet sei Dank! Falls ihr auch noch auf der Suche seid, schaut doch mal in meinem persönlichen Bücher-Shop vorbei; vielleicht findet ihr dort ein passendes Buch für eure Liebsten.

Womit wir auch schon beim Thema wären: Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Nun, meistens freuen wir uns ja über die tollen Geschenke, die wir erhalten. Was aber, wenn man bereits im Voraus weiß, dass es bei der Großmutter wie alle Jahre die „heiß geliebten“ Katzenzungen gibt? Meine Großmutter war da so ein Fall für sich. Sie schenkte allen Enkelkindern zu Weihnachten eine Schachtel Katzenzungen. Und sie hatte viele Enkel! Ich glaube fast, Linth&Sprüngli baute extra eine Schokoladenfabrik nur für meine Großmutter, so dass alle ihre Enkelkinder rechtzeitig zu Weihnachten mit Katzenzungen beliefert werden konnten! Meine Großmutter hatte bestimmt Großkundenrabatt bei der Menge, die sie Jahr für Jahr einkaufte…

Ihr müsst wissen: Ich liebe Schokolade über alles! Aber wenn man im Voraus bereits weiß, was da im Geschenkpapier verpackt ist, fällt es einem richtig schwer, Überraschung und Freude zu zeigen.

Das Schlimmste, das einem an Weihnachten passieren kann ist, dass man ein Geschenk auspackt und man dann hören muss: „Magst du das Geschenk nicht? Ich sehe es dir doch an, dass es dir nicht gefällt!“

Tatsächlich kann man am Gesicht des Gegenübers erkennen, ob man wirklich Freude hat – oder eben nicht. Deshalb habe ich heute für euch drei Dinge, die ihr bei der Bescherung unbedingt vermeiden müsst:

1. TÄUSCHE DEINE FREUDE NICHT ZU LANGE VOR!
Wirkliche Freude dauert selten länger als eine Sekunde und schaut ungefähr so aus: Die Augenbrauen heben sich, die Augen weiten sich und der Unterkiefer senkt sich leicht (häufig verbunden mit einem Lächeln). Dies alles geschieht jedoch sehr, sehr rasch und dauert nie lange an.

2. RÜMPFE NIE DEINE NASE!
Stell dir JETZT GLEICH mal vor, du riechst etwas richtig unangenehmes (Erbrochenes, ein Katzenklo, Hundekot an den Schuhen) und achte auf deine Nase. Und, hast du bemerkt, wie deine Nase sich augenblicklich rümpfte? Auf genau diese Art rümpft sich deine Nase nämlich immer, wenn du einer Situation begegnest, die dir nicht gefällt. Oder wenn du ein Geschenk auspackst, an dem du keine Freude hast. Es ist sehr schwer, diese Mikroexpression (die übrigens nur einen Sekundenbruchteil andauert) zu verhindern. Aber versuche es trotzdem!

3. WENN ALLES NICHTS NÜTZT: FAKE IT!
Du magst das Geschenk nicht und befürchtest, dein Gegenüber merkt das? Versuche, einen positiven Aspekt am Geschenk zu finden: „Diese Socken kommen gerade rechtzeitig vor dem angekündigten Wintersturm hier in Hamburg! Danke vielmals, Großmutter! Ich werde sie bereits morgen schon tragen!“ Nun sieht dich deine Großmutter vor ihrem geistigen Auge mit den Socken herumlaufen und das macht sie glücklich. Und wenn du dann auch noch lächelst, während du dich bedankst, ist die Wirkung gleich nochmals um einiges höher. Denn wer lächelt, während er spricht, ändert damit seine Stimmlage und tönt glücklicher. Und zu guter Letzt: Behandle alle Geschenke gleich. Wenn du den Kaschmir-Pullover von Onkel Max sorgfältig in die Schachtel zurück legst und die Socken von Großmutter einfach in deine Tasche schmeißt, dann hat das den Eindruck, dass du die Socken nicht wertschätzt.

Ich hoffe, diese Tipps (zusammen mit jenen aus dem Artikel „Weihnachten – So erkennst du, wer sich wirklich freut“) helfen dir ein wenig, Weihnachten gut zu überstehen. ;-) Erzähl uns doch mal unten in den Kommentaren, welche Geschenke du in der Vergangenheit erhalten hast, mit denen du nun wirklich gar nichts hast anfangen können. Oder hast du vielleicht auch eine Großmutter, die dir alle Jahre das Gleiche schenkt? Ich bin gespannt auf deine Geschichte!

Kommentare

  1. Danke für diese klasse Tipps. Ich werde beim nächsten Weihnahctsfest und Geburtstag auf jeden Fall darauf mal achten. Ich denke allerdings, dass das Schenken nur eine nette geste ist und wenn man keine großen Erwartungen hat wird man auch nicht enttäuscht. Das funktioniert die „Fake“-Freude normalerweise wie von selbst.

  2. Eisprinzessin sagt:

    Hallo, ich bekomme von meinem Freund warme Pantoffeln, warme Omaweste oder Parfum, den ich nicht mag. Wie soll ich Ihm klar machen, dass mir das nicht passt?

    • Andreas Hobi sagt:

      Sag ihm doch diese Weihnachten (mehr oder weniger) direkt, was du dir konkret wünschst. ;-)

      Meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Leute froh sind um solche Tipps!

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